Story

Die Geschichte eines kleinen weißen Tigers, der unter Hühnern aufwächst und sich selbst für ein Huhn hält. Erst nach vielen Prüfungen und durch die Liebe eines kleinen Mädchens findet er zu seiner wahren Natur. Ein Animationsfilm für Kinder ab 6 Jahren.

Info

Drehbuch: Katharina Held
Format: Kinder-Animationsfilm

Writer’s note Katharina Held

 

Die Geschichte von Lakshnee, dem kleinen weißen Tiger, ist eine Fabel für Kinder, die Mut machen soll zu Individualität und persönlicher Stärke, gegen alle Widerstände. Sie spielt in einer Fantasiewelt, wo Hühner und Tiger unter einem Dach leben, kleine Mädchen mit Tieren sprechen können und weiße Tiger dem Lauf der Sterne folgend durch die Wälder ziehen.

Viele der Menschen, die im Erwachsenenalter als „starke Persönlichkeiten“ wahrgenommen werden, sind in der Kindheit von ihrer Umgebung traktiert worden, für genau die Fähigkeiten, die sie später groß gemacht haben. Weil sie eben nicht laut und lustig, sondern still und verträumt sind, gelten sie als schwach oder versponnen und werden dadurch zu Außenseitern. Die Geschichte von Lakshnee soll zeigen, dass man selbst in Situationen, in denen man scheinbar die ganze Welt gegen sich hat, nicht notwendigerweise im Unrecht ist. Und sie soll dazu anregen, die Dinge, die andere an einem kritisieren, genauer unter die Lupe zu nehmen, anstatt sich nur blind dafür zu schämen. Auch wenn das Fundament von „Lakshnee“ ein ernstes ist, so ist die Geschichte des kleinen Tigers dennoch durchzogen von komischen, oft absurden Momenten und zeigt die Schönheit, die allen Geschöpfen der Natur innewohnt.